Histo Cup Brünn 6-8.05.2016

Brünn 2016

Der zweite Lauf im Rahmen des Histo Cup Austria 2016 fand in Brünn auf der
wunderschönen Naturrennstrecke am Masaryk Ring statt. Vertreten war das Team
Medilikke Motorsport mit fünf Fahrzeugen und den Fahrern Greger Norbert/Fischer
Michael/Norbert Vögele/Roland Ottillinger/Markus Fischer sowie Gerald Fischer. Die
Wetteraussichten hielten was sie versprachen, und zwar sommerliches Hochdruckwetter
mit angenehmen Temperaturen.

Norbert Greger und sein M3 E46 absolvierten ein sehr erfolgreiches Rennwochenende.
Der GTR funktionierte ohne Schwierigkeiten und Norbert konnte zwei mal den zweiten
Platz in der Klasse bis 3.600ccm erreichen. Tolle Zeiten (2:15,67) und ein ausgesprochen
sehenswertes Duell mit Michael Fischer im zweiten Lauf rundeten das erfolgreiche
Wochenende für Norbert ab.

Michael Fischer war mit dem M3 E30-6 in Adria nicht zufrieden, nach intensiven
Reperaturarbeiten sowie Änderungen am Fahrzeug in den letzten Tagen, zeigten Michael
und die „Diva“ auf, was in den beiden steckt und möglich ist. Zwei mal Klassensieger bis
3.600ccm sind ein Ergebnis das zufrieden stimmt. Ausgesprochen tolle Rundenzeiten von
2:15,68 rundeten die Leistung dieses Wochenende ab. Leider konnte Michael gemeinsam
mit Gerald das Stundenrennen mit dem Z4-2 nicht bestreiten da sich bereits in der ersten
Runde des Trainings die Antriebseinheit Differenzial den Dienst quittierte.

Norbert Vögele fuhr mit seinem Audi S2 Turbo nach den Umbauarbeiten der
Bremsanlage nicht ganz auf dem Niveau wie gewünscht. Lediglich im Qualifying zeigte
Norbert mit 2:23,3 einmal Ansatzweise auf, was mit dem Fahrzeug möglich sein könnte.
Das ersten Rennen beendete Norbert frühzeitig nach 6 Runden nachdem er Blechkontakt
mit einem anderen Fahrzeug hatte. Zum zweiten Lauf trat der gelbe Audi
bedauerlicherweise gar nicht mehr an.

Roland Ottillinger und sein bärenstarker BMW 335 STT absolvierten ein sehr gutes
Rennwochenende. Ein dritter sowie ein vierter Klassenplatz in den Young Timer Rennen,
weiters der Gesamtsieg beim Stundenrennen bei den Young Timern über 3.000ccm
gemeinsam mit kurzfristig eingesprungenem Fahrer Markus Fischer, rundeten das
erfolgreiche Wochenende ab. Zufrieden mit sich und dem Fahrzeug und der Erkenntnis
daß die Michelin Slicks doch die besten für den „Blauen“ sind, verließ Roland Brünn.
Gratulation, ist es doch für Roland auf Grund der elterlichen Umstände momentan nicht
ganz leicht den Kopf für die volle Konzentration frei zu bekommen.

Markus Fischer mußte auf Grund seiner nicht ganz tollen schulischen Leistungen seine
Motorsportkarriere momentan ruhen lassen, nun ist soweit alles positiv erledigt, nur mehr
die Matura muß absolviert werden um die schulische Laufbahn endgültig abzuschließen.
Nachdem Markus am Freitag fehlendes Material nach Brünn bringen mußte, bekam er
das Angebot als Maturamotivation am Samstag gemeinsam mit Roland Ottillinger das
Stundenrennen zu absolvieren. Nach einer sehenswerten und tollen Fahrleistung konnte
Markus das Stundenrennen mit Roland gewinnen. Sehr gute Zeiten und eine solide
fahrerrische Leistung eigentlich ganz ohne Training, zeigten welches Potential Markus
hat. Jetzt ein mal Konzentration auf die Matura und danach wieder Motorsport.

Gerald Fischer durfte mit dem Z4-2 nach Brünn anreisen und die TWO sowie das 1H
Rennen bestreiten. Bedauerlicherweise streikte ja bereits in der ersten Runde zum
Training des Stundenrennens das Differenzial des Z4-2 und somit schien es als sei das
Rennwochenende frühzeitig erledigt. Zum Glück reagierte das Team sehr rasch und der
Teamchef Thomas Kofler sowie Gerald Fischer fuhren nach Sittendorf um das T-Car Z4-
1 zu holen. Mit einer rasanten Fahrt gelang es rechtzeitig zum Qualifying um 17:20 wieder
in Brünn zu sein. Nachdem der Z4-1 einen neu revidierten Motor hatte, wurde das
Training sowie die beiden TWO Rennen am Sonntag genutzt, den Motor gleich
einzufahren. Dies hat soweit gut funktioniert und trotz fehlender Drehzahl lief der Z4-1
durchaus zufriedenstellend. Mit 2:17 ,1 trotz deutlich reduzierter Leistung war der
Chefmechaniker Wolfgang Etz zufrieden.

Danke an das diesmal unterbesetzte und somit wirklich beanspruchte Team Wolfi Etz,
Chris Kelly, Manuel Meissi, Familie Greger und unserem Teamchef Thomas Kofler und allen anderen nicht namentlich erwähnten Helfern, Besuchern und Gästen.

Bedanken wollen wir uns einmal ausgesprochen herzlich bei Martin Fischer,
Martin ist jenes arme Clubmitglied, daß leider immer zu Hause, immer erreichbar, immer
hilfsbereit ist und somit fast immer irgendwelche Aufgaben am Rennwochenende
bekommt, in die Halle zu fahren etwas Nachzuschauen, Herzurichten, Auszubauen,
Vorzubereiten, Bringen oder einkaufen zu fahren. Auch dieses Wochenende war er mit
dem Autotausch Z4-2 auf Z4-1 nicht verschont und wie immer absolvierte er seine ihm
auferlegten Aufgaben mehr als souverän. Danke Martin, eine echte Stütze im
Hintergrund.

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